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Finanz-Check fürs Studium

Studium und Geld – der Finanz-Check

„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ – so heißt es im Volksmund. In finanzieller Hinsicht lässt sich das auch auf die Zeit des Studiums übertragen. Sind Fachrichtung und passende Hochschule erst einmal gefunden, gilt es über die nächsten etwa drei bis sieben Jahre, mit keinen oder in der Regel nur knapp bemessenen Einkünften über die Runden zu kommen. Zeit für einen gründlichen Finanz-Check!

Für Studierende, die nicht auf Vollfinanzierung durch das Elternhaus hoffen dürfen, erschöpft sich das Einkommen während ihrer Studienjahre oft in der Vergütung stundenweiser Jobs und Praktika in den Semesterferien bzw. – im Falle des praxisintegrierenden Dualen Studiums – einer Ausbildungsvergütung des kooperierenden Unternehmens. Analog zu üblichen Azubi-Gehältern ist diese gestaffelt und reicht unternehmensabhängig von etwa 900 Euro im ersten bis hin zu um die 1.600 Euro ab dem dritten Studienjahr. Ansonsten kann zum Bestreiten des Lebensunterhalts auch staatliche Unterstützung (beispielsweise BAFÖG ) und/oder ein Studienkredit in Betracht kommen. Die meisten Studierenden müssen also mit ihren Mitteln gut haushalten und rechnen. Ein solider (Finanz-)Plan muss her – und dieser erfordert einen realistischen Check:

Welche Ausgaben muss ich während der kommenden Jahre einplanen und wie groß ist mein Finanzbedarf hierfür?

Unterschiedliche Informationsportale überschlagen als Orientierungsgröße fürs Studentenleben einen monatlichen Finanzbedarf, der je nach Wohnsituation und Konsumverhalten schnell auch deutlich über 1.000 Euro monatlich liegen kann. Doch lohnt es sich, hier individuell zu rechnen und die absehbaren Kosten im Einzelnen zu notieren. Gute Anhaltspunkte liefern hierfür neben dem easyCredit-Blog auch Studentenportale wie unicum.de oder studieren.de . Die folgende Aufstellung fasst wichtige Aspekte als hilfreiche Übersicht zusammen.

Wohnen

Wer „Hotel Mama“ zum Studium verlässt, um künftig auf eigenen Beinen zu stehen, hat mit „Wohnen“ sicherlich einen der dicksten Posten auf der Ausgabenliste. Ob Studierendenwohnheim, eigens angemietete Bude oder das Zimmer in einer WG: Miete kosten sie alle! Und wo eine Wohnraummiete ist, da fallen auch Nebenkosten an: etwa für Heizung, Hausmeister, Grundsteuer, Wasserverbrauch, Kabelanschluss, Müllabfuhr, Hausreinigung etc. Tipp: Schauen Sie am besten mal in Ihren Mietvertrag, was die Nebenkostenpauschale bei Ihnen schon beinhaltet – und denken Sie daran, dass mit der Jahresendabrechnung auch mal eine Nachzahlung fällig werden kann!

Des Weiteren gehören zum Wohnen – neben dem GEZ-Rundfunkbeitrag in Höhe von bislang noch 17,50 Euro monatlich – Kosten für Strom, Telefon, Internet etc. Tipp: Hier am besten die Angebote unterschiedlicher Versorger checken und nach Sparpotenzialen Ausschau halten. Vergleichsportale bieten da einen guten Überblick.

Essen, Lebenshaltung – die persönlichen Konsumausgaben

Essen kostet. Und gute Ernährung ist wichtig. Schließlich wollen Sie im Studium erfolgreich sein und Ihr Gehirn braucht dafür Energie. Sich das Essen selber zuzubereiten ist meist am günstigsten, der Gang in die Mensa hingegen am bequemsten. Unterschiedliche Statistiken setzen für Ernährung je nach Präferenzen etwa 40 bis 60 Euro wöchentlich an.

Zu berücksichtigen sind ferner die Ausgaben für Hygiene: Neben Duschgel, Shampoos, Kosmetik und diversen weiteren Artikeln für die Körperpflege, verdienen auch Unterkunft und Bekleidung ab und zu mal eine Reinigung: Einschlägige Putz- und Waschmittel sowie gegebenenfalls auch Waschmarken für den örtlichen Waschsalon sind einzuplanen.

Auch der regelmäßige Friseurbesuch gehört mit zum gepflegten Alltag – zumindest, wenn nicht gerade Lockdown herrscht. Und hin und wieder mal eine neue Klamotte gönnen sich nicht allein Studentinnen gerne. Für all das gehört ein angemessener Obolus selbstverständlich mit auf die Finanz-Checkliste.

„Ein bisschen Spaß muss sein ...“ – ja, auf jeden Fall! Denn auch das sollte idealerweise fester Bestandteil eines jeden Studentenlebens sein: Also gleich noch etwas Budget für Hobbies, Fitnessstudio und ein respektables Wirtschaftsstudium der lokalen Gastronomie einkalkulieren! Ebenso für Urlaub – denn wer fleißig lernt, hat sich hin und wieder auch mal einen „Tapetenwechsel“ verdient.

Mobilität

Wer nicht alles unmittelbar vor der Haustür hat oder hin und wieder auch mal die Reise zum vielleicht weiter entfernten Elternhaus nebst Freundeskreis aus Jugendtagen antritt, braucht hierfür ein Vehikel. Entsprechend schlagen Ticketpreise oder der Unterhalt fürs eigene Auto mit zu Buche. Tipp: Wenn Sie den Öffentlichen Nahverkehr nutzen, erkundigen Sie sich nach den Kosten für ein Semesterticket und schauen Sie bei Fahrten mit der Deutschen Bahn grundsätzlich immer erst nach Sparpreisen!

Lern- und Arbeitsmittel

Auch wenn viele Studienanfänger ihre IT-Ausstattung (PC, Drucker) aus dem Refugium ihrer Kindheit bereits mit in die Studentenbude umziehen, so haben doch auch Fachliteratur und Büromaterial ihren Preis. Tipp: Sofern etwas Verdienst vorhanden ist, am besten mal prüfen, inwieweit eine steuerliche Geltendmachung über die „Werbungskosten“ sinnvoll möglich ist!

Kontoführungsgebühren

Seit Einsetzen der Niedrigzinsphase tun sich Finanzinstitute zunehmend schwer, den Ausfall von Zinserträgen in ihren Gewinn- und Verlustrechnungen noch zu kompensieren. Immer mehr Banken führen daher fürs Giro Gebühren ein und berechnen auf Einlagen sogar Negativzinsen. Doch es gibt sie noch – ganz vereinzelt: die Banken, die keine Kontoführungsgebühren nehmen und trotzdem auch noch eine ganze Handvoll attraktiver Zusatzleistungen zum Nulltarif inkludieren! Tipp: Die Sparda-Bank Hessen ist hierfür ein gutes Beispiel. Studierenden sei in jedem Fall empfohlen, sich nach einem solchen Institut umzusehen, denn Kontoführungsgebühren sind nun wirklich vermeidbar!

Versicherungen

Hier seien Kranken- und Haftpflichtversicherung an erster Stelle genannt! Bei der Krankenversicherung sind Studierende bis zur Vollendung ihres 25. Lebensjahres in der Regel noch über die Eltern mitversichert. Ab dann müssen sie sich selber kümmern. Die Kosten hierfür liegen pauschal bei etwa 80 Euro monatlich. Ist dieser Einheitstarif – beispielsweise aus Alters-, Verdienst- oder anderen Gründen – nicht erhältlich, können die monatlichen Kosten aber leicht auch an die 200 Euro reichen.

Absolut unentbehrlich ist eine private Haftpflichtversicherung. Studierende sind unter bestimmten Voraussetzungen – zumindest, wenn es sich bei dem Studium um die Erstausbildung handelt – noch bei ihren Eltern mitversichert, sofern diese eine Privathaftpflichtversicherung haben. Tipp: Hier am besten einfach mal bei den Eltern nachfragen, wie sie versichert sind und was hierzu in deren Vertragsbedingungen steht.

Und noch eine wichtige Versicherung sollten Sie sich schon möglichst frühzeitig sichern: die Berufsunfähigkeitsversicherung! Zwar ist ein möglicher Leistungsfall in der studentischen Lebensphase normalerweise noch nicht so präsent – doch ist diese Art von Versicherung meist umso günstiger, je früher man sie abschließt. Tipp: Insbesondere, solange noch keine relevanten Erkrankungen vorliegen (das kann auch schon ein Heuschnupfen sein), ist ein günstiger Abschluss gut möglich. Später, wenn erste gesundheitliche Beeinträchtigungen schon mal aufgetreten sind, kann diese Versicherung deutlich teurer oder sogar unmöglich werden. Bei bestimmten Vorerkrankungen lehnen Anbieter Versicherungsanträge nämlich durchaus auch mal ab. In jedem Fall sollten Sie beim Ausfüllen des Antrages immer ehrlich sein und vollständige Angaben machen – sonst drohen im Falle eines Falles Leistungsstörungen!

„Was denn jetzt noch alles?“ ...

… fragt sich manch einer nun vielleicht bei diesem Punkt: Dennoch ist es ratsam, unbedingt auch jetzt schon ans Sparen für den Vermögensaufbau und das Alter zu denken.

Regelmäßig etwas auf die Seite zu packen, zahlt sich immer aus! Denn die Zeit kann schnell vergehen – und je früher der Grundstein für ein späteres Finanzpolster gelegt wird, umso leichter ist es, auch schon mit kleinen Schritten viel zu erreichen: Sei es, um später größere Anschaffungen zu tätigen – oder ein Eigenheim zu kaufen und damit gleichzeitig schon etwas für die Altersvorsorge zu tun. Sparmöglichkeiten gibt es auch jenseits des nicht mehr zeitgemäßen (weil zinslosen) Sparbuchs für jeden Bedarf: vom Fondssparplan über das Bausparen bis hin zu diversen Fonds- und Versicherungslösungen als Vorsorge für den Ruhestand.

Da lohnt sich das unverbindliche Beratungsgespräch bei der Bank ihres Vertrauens allemal – zumal der Staat Vermögensaufbau und Altersvorsorge in vielerlei Hinsicht fördert. Ein besonderer Vorteil Studierender ist, dass sie die Einkommensgrenzen für staatliche Zulagen meist noch nicht überschreiten und somit gute Aussichten auf maximale Förderung haben!

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