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Taschengeld – Über Geld spricht man doch!

Ab welchem Alter sollte ich meinem Kind Taschengeld geben? Und wie viel sollte es sein? Das sind nur zwei von vielen Fragen zum Thema Taschengeld, die sich Eltern stellen. Sie pauschal für jeden gültig zu beantworten ist kaum möglich. Ganz wichtig ist: Über Geld spricht man. Vor allem mit den eigenen Kindern.

Taschengeld, das ist für nahezu alle Kinder erstmal ein Schritt in die Unabhängigkeit. Wer über sein eigenes Geld verfügt, kann selbst entscheiden, wofür er es ausgibt. Das fühlt sich ziemlich erwachsen an – und ist es auch. In Deutschland gibt es sogar ein Gesetz, das es Minderjährigen ermöglicht, ohne Zustimmung der Eltern Kaufverträge abzuschließen, den sogenannten Taschengeldparagrafen.

Wer möchte, kann mit dem Taschengeld schon früh anfangen. Bereits Fünfjährige kann man pro Woche mit bis zu einem Euro an Taschengeld versorgen. Mit steigendem Alter steigt dann auch das Taschengeld. Die genaue Summe ist natürlich abhängig vom Familienbudget. Wichtig ist, es weder zu hoch noch zu niedrig anzusetzen, damit das Kind einerseits Spielraum hat, andererseits aber auch lernt, mit dem Geld auszukommen. Für Zehnjährige gelten 13 bis 15 Euro monatlich als Richtwert, für 16- bis 17-Jährige bis zu 42 Euro. Die Jugendämter empfehlen, Kindern unter zehn Jahren wöchentlich Taschengeld zu zahlen, älteren Kindern monatlich.

Grundsätzlich sollte das Kind selbst entscheiden dürfen, wofür es sein Geld ausgibt. Wichtig ist jedoch, dass Eltern ihren Kindern für den Umgang mit dem Geld den Unterschied zwischen Wunsch und Bedürfnis klar machen. Dinge, die zwingend gebraucht werden, bezahlen weiterhin die Eltern. Zum Beispiel Schulmaterialien. Manchmal kann die Grenze zwischen Bedürfnis und Wunsch verwischen. Wenn beispielsweise ein neues Fahrrad angeschafft werden soll, kann das Kind mit seinem gesparten Taschengeld den Betrag aufstocken, wenn es sich ein besonderes oder besseres Modell wünscht. Zugleich sollten Eltern den Kindern deutlich machen, dass es deshalb sinnvoll sein kann, einen Teil des Taschengeldes zu sparen. So lernen sie, ein eigenes „Budget“ zu verwalten und zu entscheiden, wann es vielleicht für größere, wichtigere Wünsche besser ist, auf etwas Kleines zu verzichten. Ein Sparkonto kann diesen Lernprozess unterstützen. Zusätzlich hilft es, mit gutem Beispiel voranzugehen und den Kindern zu erklären, dass man selbst Geld für ein neues Auto oder den Sommerurlaub spart. Und natürlich, dem Kind stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn es Fragen zum Thema Geld hat.

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