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Der Deutsche Aktienindex (DAX) seit 1988

„Stillstand im Alltag“ sollte nicht zu „Stillstand beim Sparen“ werden!

„Was wird aus meinem Ersparten und wie handele ich richtig?“ – angesichts der aktuellen Coronakrise fragen sich das jetzt viele Menschen. Wir plädieren für Zuversicht! Obwohl wir die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen sicherlich nicht vorhersehen konnten, haben wir mit unserem Eintreten für das Sparen in Aktienfonds, untermauert durch die Einführung der SpardaRückgabegarantie, schon im vergangenen Jahr alle Weichen richtig gestellt.

Die aktuelle Lage macht das besonders deutlich. Viele unserer Kundinnen und Kunden haben sich seither fürs Fondssparen entschieden – und es zeigt sich: Glücklich, wer in der aktuellen Marktphase einen Fondssparplan hat, denn in Bezug aufs Sparen können Sie sich gerade jetzt zu den „Gewinnern“ zählen!

Die Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus mit einhergehenden Turbulenzen an der Börse bereiten vielen Menschen Sorgen: Neben dem Bangen um die Gesundheit fragen sich einige jetzt auch, was aus ihren Ersparnissen und Investitionen wird. Wir beantworten dies mit „Zuversicht“ – und schließen uns hinsichtlich der aktuellen Kapitalmarkteinschätzungen unserem Fondspartner Union Investment an: Sicherlich ist auch in nächster Zeit mit Schwankungen an der Börse rechnen – doch sobald sich die Lage rund um das Coronavirus entspannt, sollten sich chancenorientierte Anlagen wie Aktien mittel- und langfristig konstruktiv entwickeln können.

Das Gute im Schlechten – Fondssparen in der Krise
Gerade in bewegten Marktphasen mit starkem Auf und Ab an der Börse, also hoher Volatilität, zeigt das Prinzip des Fondssparens seine Stärken: Denn wer kontinuierlich spart und dabei regelmäßig für einen gleichbleibenden Sparbeitrag Aktien oder andere Wertpapiere kauft, erhält bei niedrigen Kursen mehr Anteile fürs Geld. Das kann sich positiv auf die Wertentwicklung auswirken und hat langfristiges Fondssparen auf diese Weise in der Vergangenheit immer belohnt.

Den Vorgang, bei dem ausdauernde Fondssparerinnen bzw. -sparer einen mittleren durchschnittlichen Kaufpreis pro Fondsanteil erzielen, nennt man auch „Durchschnittskosteneffekt“. Im Hinblick darauf brauchen sich Fondssparwillige um den richtigen Einstiegszeitpunkt keine Gedanken zu machen. Allerdings kann auch beim Sparen in Fonds grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, dass Sparziele nicht erreicht werden oder am Ende der Ansparphase weniger Vermögen zur Verfügung steht als insgesamt eingezahlt wurde. Letzteres trifft in Form von „Kaufkraftverlusten“ allerdings indirekt auch auf zinslose klassische Spareinlagen zu, wie im folgenden Abschnitt näher beschrieben.

Warum überhaupt in Fondssparpläne und unwägbare Kapitalmärkte investieren?
Wir sollten uns vor Augen halten: Für den langfristigen Vermögensaufbau werden sich für Sparerinnen und Sparer in den nächsten Jahren voraussichtlich keine Alternativen auf der Zinsseite bieten. Auch bei Union Investment geht man davon aus, dass die Niedrigzinsen nach der Coronakrise weiterhin fest zementiert bleiben dürften.

Es ist bekannt, dass Geld, das ohne adäquate Verzinsung auf Sparbüchern, in Termingeldern oder sonstigen Bankeinlagen „parkt“, im Laufe der Zeit an Wert verliert: Hintergrund ist die allgemeine Preissteigerung (Inflation). Und obwohl diese in Deutschland vergleichsweise moderat verläuft, liegt auf der Hand, dass für einen gleichbleibenden Geldbetrag bei steigenden Preisen zunehmend weniger gekauft werden kann – also reale Kaufkraftverluste entstehen.

Genau deshalb ist es heutzutage so wichtig, beim Sparen und Anlegen, nicht mehr auf Zinserträge klassischer Spar- und Termineinlagen zu setzen. Besser ist es, den Fokus auf Kapitalmarktrenditen zu legen – beispielsweise durch die Investition in Unternehmenswerte über Aktienfonds. Hier sind durchaus interessante Erträge möglich – auch wenn diese angesichts der Corona-Pandemie eher im mittel- bis langfristigen Bereich zu sehen sind. Unter Berücksichtigung, dass Fonds auch beim Sparen Risiken wie zum Beispiel das Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie ein Ertragsrisiko beinhalten, eignen sich Fondssparpläne insbesondere zum langfristigen Vermögensaufbau.

Ein Blick auf den Kursverlauf des DAX-Index der vergangenen Jahrzehnte zeigt, dass krisenbedingte Kursabschwünge – zum Beispiel infolge der weltweiten Finanzkrise 2008 oder nach der Eurokrise 2011 – nach einem überschaubaren Zeitraum stets kompensiert wurden. Jede Krise brachte nach Phasen des Abschwungs auch Phasen der Erholung mit sich und damit Gelegenheiten, an steigenden Kursen zu partizipieren (siehe Abbildung „Der Deutsche Aktienindex (DAX) seit 1988“) – auch wenn sich daraus gleichwohl keine sicheren Rückschlüsse auf zukünftige Renditechancen ableiten lassen!

Dranbleiben – gegebenenfalls auch einsteigen oder zukaufen!
Die Historie zeigt: Wer langfristig in Aktienfonds spart, muss sich von Kursschwankungen grundsätzlich nicht nervös machen lassen. Die Coronakrise hat es in den letzten Wochen mit sich gebracht, dass sinkende Kurse die Depotwerte haben schrumpfen lassen. „Wirkliche Verluste machen Anleger aber nur, wenn sie ihre Aktienfonds jetzt verkaufen. Deswegen rät Finanztest Anlegern immer dazu, Aktienfonds nur zu kaufen, wenn sie genug Zeit haben, solche Börsenrückgänge auszusitzen.“ – steht hierzu in der Zeitschrift Finanztest, Online-Ausgabe vom 31. März 2020. Das können wir nur bestätigen, denn erst mit einem Verkauf unterhalb des Einstiegskurses realisieren Sie den Verlust – der sich andernfalls mit ein wenig Ausdauer vielleicht ausgleichen oder zumindest verringern könnte. Insofern sollte der Verkauf von Fondsanteilen bei niedrigen Börsenkursen immer sehr gut überlegt sein! Auch unsere Kundinnen und Kunden bestärken wir darin, Ansparziele selbst in turbulenten Börsenphasen nicht aus den Augen zu verlieren und bestehende Fondssparpläne möglichst weiterzuführen.

Darüber hinaus raten wir zur Überlegung, inwieweit sogar eine Erhöhung der Sparrate zweckmäßig sein kann oder die sinnvolle Erweiterung des Anlagespektrums durch Abschluss weiterer Sparpläne. Gleiches empfehlen wir auch unseren Kundinnen und Kunden mit SpardaRückgabegarantie: Denn obwohl diese Ihnen im dreizehnten Monat nach Fondssparplanbeginn ein Rückgaberecht einräumt, könnten Sie Ihren Fondssparplan gerade in dieser Phase niedriger Kurse auch weiterführen, um unter Inkaufnahme eingangs beschriebener fondstypischer Risiken wirklich alle Chancen zu nutzen, die das Fondssparen auf lange Sicht bietet!

Gerne sind Ihnen unsere Beraterinnen und Berater bei der Entscheidung behilflich und informieren Sie zu den Möglichkeiten mit allen Chancen und Risiken. Im Notfall: Fondssparplan ruhen lassen! Zahlreiche Menschen befinden sich wegen der Auswirkungen des Coronavirus derzeit in finanziellen Engpässen, einige fürchten sogar um ihre Existenz. Aus Angst vor einem drohenden Verlust des Arbeitsplatzes oder dem Einstieg in die Kurzarbeit möchte manch einer jetzt auch kurzfristig Liquidität aufbauen. Doch selbst in diesen Fällen raten wir zur Abwägung, ob eine Kündigung des Depots zum jetzigen Zeitpunkt wirklich notwendig und sinnvoll ist! Vielleicht reicht es ja auch schon aus, den Sparplan nur für eine gewisse Zeit auszusetzen und dann weiterzumachen?

Einladung zum Beratungsgespräch – gerne auch telefonisch
Ganz gleich, wie Sie sich entscheiden: Spar- und Anlageentscheidungen sollten gut durchdacht und auf einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont ausgerichtet sein. Um Chancen und Risiken eines Engagements an den Kapitalmärkten abzuwägen – und zu prüfen, inwieweit sich Fonds für Sie persönlich als Spar- und Anlageform eignen, empfehlen wir immer ein Beratungsgespräch. Unter den gegebenen Umständen bedingt durch das Coronavirus ist dies in vielen Fällen auch telefonisch möglich

Für eine Terminvereinbarung erreichen Sie uns montags bis freitags zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr unter der Rufnummer: 069 7537 - 0

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