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Händewaschen ist in diesen Wochen essenziell wichtig, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Copyright: Christine Sandu/Unsplash

Abstand halten, Hände waschen – darauf kommt es jetzt an

Nachdem der Sommer uns allen eine kleine Atempause verschafft hat, ist die Corona-Pandemie mit Macht zurückgekehrt und hat Deutschland wieder fest im Griff. Bund und Länder haben die deutschlandweit geltenden Corona-Regeln bis zum 10. Januar 2021 verlängert und verschärft. Die Einhaltung von Hygienevorschriften ist deshalb in diesen Tagen nach wie vor besonders wichtig – ob nun beim Besuch unserer Filialen und SB-Stellen oder beim Einkaufen. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengestellt.

Grundsätzlich bleiben die von der Regierung beschlossenen Kontaktbeschränkungen bestehen. Der Einzelhandels wird bis auf Ausnahmen ab dem 16. Dezember geschlossen. Wichtigste Schutzmaßnahme ist laut Bundesregierung, alle nicht notwendigen Kontakte zu vermeiden.

1. Eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Seit dem 27. April gilt bundesweit eine Maskenpflicht in Geschäften, öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln. Im Zuge stark ansteigender Infektionszahlen gilt diese Maskenpflicht mittlerweile zeitlich und räumlich begrenzt sogar draußen, beispielsweise in Fußgängerzonen von Städten, deren Inzidenzwert als kritisch eingestuft wird. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen gilt momentan als zentrales Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Der massenhafte Gebrauch auch nichtmedizinischer Atemmasken wird deshalb seit geraumer Zeit vom Robert-Koch-Institut empfohlen – in der Hauptsache nicht zum Schutz des Trägers, sondern, um dessen Mitmenschen zu schützen. Viele Virologen sind der Ansicht, dass selbst das Tragen eines nichtmedizinischen Mundschutzes aus Baumwolle andere Menschen zumindest ein Stück weit schützen kann. Für den Selbstschutz sind solche Masken jedoch weniger geeignet. Professionelle Masken nach FFP2-Standard bieten hingegen auch dem Träger einen gewissen Schutz. Als Mund-Nasen-Bedeckung zählt laut der Hessischen Landesregierung „jede ans Gesicht anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die dazu beiträgt, die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Eine Zertifizierung ist nicht notwendig. Plastikvisiere sind davon nicht erfasst, sie sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung“.Tipps zur Herstellung von Behelfsmasken und zu deren korrekter Handhabung finden Sie hier

2. Zu Hause bleiben, wenn möglich. Das gilt in Zeiten steigender Infektionszahlen besonders. Dabei ist zu beachten, dass private Zusammenkünfte derzeit nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet sind, maximal dürfen fünf Personen zusammenkommen. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. Das gilt auch für den Aufenthalt in der Öffentlichkeit. Im Interesse der Allgemeinheit sollte man sich an die Vorgaben von Bund und Ländern unbedingt halten und sie auch auf den privaten Raum übertragen. In Sachen Banking heißt das zum Beispiel: Bankgeschäfte nach Möglichkeit online erledigen. Mehr zum Thema Online-Banking erfahren Sie hier.

3. Abstand halten. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen, einige Virologen sprechen gar von zwei Metern. Um sich klar zu machen, was das im Alltag bedeutet, genügt es, einen Zollstock komplett aufzuklappen: der misst genau zwei Meter. In Geschäften sollte man sich an die dort eingezeichneten Markierungen und Gebote halten und versuchen, auch zu Verkäufern und Kassierern möglichst großen Abstand zu halten. Mehr zum Thema Abstand und korrektes Verhalten gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Bildung: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln.html

4. Hände waschen – regelmäßig und gründlich. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, die Hände mit warmem Wasser abzuspülen und dann mit Seife mindestens 20 bis 30 Sekunden lang zu waschen: Zuerst die Handflächen und Handrücken, dann mit der zur Faust geballten Hand den Daumen der jeweiligen anderen Hand. Schließlich die Fingerzwischenräume und Fingerspitzen, indem man diese auf dem eingeseiften Handteller kreisend hin und her bewegt. Wer sich nicht sicher ist, wie lange 30 Sekunden dauern: zwei Mal im Geiste „Happy Birthday“ singen.

5. Das Gesicht möglichst nicht berühren. Mit den Fingern berühren wir Dinge, Oberflächen und andere Menschen. Wenn man sich danach ins Gesicht fasst, Mund, Nase oder Augen berührt, können Krankheitserreger über die Schleimhäute übertragen werden. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge zu niesen und zu husten.

6. Händeschütteln vermeiden. Auch wenn es in unserer Kultur zu Begrüßung und Abschied als höfliche Geste dazugehört, sollte man derzeit tunlichst darauf verzichten.

7. Sich impfen lassen. Nach Ansicht der WHO sind vor allem Menschen durch Covid-19 gefährdet, die Vorerkrankungen haben oder älter als 60 Jahre sind. Diese können ihr Risiko mindern, indem sie sich impfen lassen. Verschiedene Impfstoffe gegen das Coronavirus selbst stehen mittlerweile in den Startlöchern und sollen ab Anfang 2021 verabreicht werden, darüber hinaus gibt es aber auch schon jetzt Impfungen gegen andere Erkrankungen, die im Zusammenspiel mit Corona bedrohlich werden könnten. Neben der Impfung gegen die „normale“ Grippe wird beispielsweise eine Impfung gegen Pneumokokken empfohlen. Senioren, chronisch Kranken oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann das unter Umständen sogar das Leben retten.

Fotonachweis: Christine Sandu/Unsplash

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