Sparda-Bank Hessen eG

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Sparda-Bank Hessen eG feiert mit ihren Mitgliedern

Frankfurter Genossenschaftsbank steigert Fondsgeschäft deutlich und verhilft Fondssparer:innen 2021 zu 14% Vermögenszuwachs – Bilanzsumme steigt auf mehr als 9 Mrd. Euro – Treueaktion im 120. Geschäftsjahr.

Die Sparda-Bank Hessen eG hat trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen im Jahr 2021 die Förderung ihrer Mitglieder und Kund:innen ausbauen können. „Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass wir unseren genossenschaftlichen Förderauftrag auch unter den besonderen Umständen im Jahr 2021 umsetzen und die Förderleistung sogar steigern konnten. Das heißt, unser Girokonto ist weiter kostenlos, auf Verwahrentgelte bzw. Negativzinsen konnten wir verzichten, und die persönliche Beratung in der Fläche bleibt erhalten“, erläuterte Markus Müller, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftsbank, während der Jahrespressekonferenz in Frankfurt am Donnerstag.

Zusammengerechnet ergibt sich für 2021 eine Gesamtförderleistung von rund 32 Mio. Euro (Vorjahr 24 Mio. Euro), die neben den ersparten Kontoführungsgebühren in 2021 auch die ersparten Negativzinsen und die ersparten Ausgabeaufschläge bei Fondsanlagen durch die SpardaFondsFlat beinhaltet.

Rekord beim Fondsneugeschäft – SpardaFondsFlat als Booster

Begeistert präsentierte Vertriebsvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender Michael Weidmann die Zahlen für das Fondsgeschäft im Berichtsjahr. „Der Nettofondsabsatz allein im Jahr 2021 war vom Volumen her größer als die addierten Fondsabsätze der drei Jahre vorher“, erläuterte Weidmann. Netto investierten die Kund:innen der Sparda-Bank Hessen rund 203 Mio. Euro neu in Fondsanlagen. Der Bruttoabsatz kletterte auf 283,1 Mio. Euro, was einem Plus von 80,1% entspricht. „Das ist ein Rekordwert, den wir so nicht erwartet hatten. Umso größer ist bei uns die Freude – und bei unseren Kund:innen“, sagte Weidmann.

Schließlich konnten alle 41.097 Fondskund:innen, von denen 5.387 erstmals in Investmentfonds bei der Sparda-Bank Hessen anlegten, einen Vermögenszuwachs von 143,6 Mio. Euro feiern. Die Rendite betrug damit im Schnitt 14%.

Besonders attraktiv ist die Anlage in Investmentfonds bei der Sparda-Bank Hessen durch die im November 2020 eingeführte SpardaFondsFlat – zugleich ein innovatives Produkt und ein treuer Begleiter für die Anleger:innen.

Bei der SpardaFondsFlat verzichtet die Sparda-Bank Hessen auf die Ausgabeaufschläge für Fonds gegen eine monatliche Gebühr von 9,99 Euro. Auch mit spezialisierten Beratungsangeboten für ausgewählte Anlegergruppen sei man im vergangenen Jahr sehr erfolgreich gewesen, führte Vertriebsvorstand Michael Weidmann aus. Im dritten Quartal 2021 habe man ein spezielles Beratungsangebot für Frauen gestartet – ein Angebot, das sehr positiv angenommen wurde. Auch für das Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten stehen den Kund:innen der Sparda-Bank Hessen entsprechende Beratungsangebote und Anlagemöglichkeiten zur Verfügung. Die Kund:innen suchen nachhaltige Angebote auch beim Thema Geldanlage, machte Weidmann deutlich. So sind 117 Mio. Euro des Nettoabsatzes in nachhaltige Fonds geflossen, was einem Anteil von 58% entspricht. „Die Investition in nachhaltige Fonds hat sich seit 2019 verfünffacht.“

Baufinanzierung: Starker Anstieg bei Kreditneuzusagen

Auch im Bereich der Baufinanzierung konnten die Vorjahreswerte übertroffen werden. Mit 486,7 Mio. Euro an neuen Kreditzusagen wurde eine Steigerung um 23,7% verbucht. Damit erhöhte sich der Kreditbestand um 1,7% auf 3,11 Mrd. Euro.

Mehr Mitglieder, mehr Kund:innen, mehr Girokonten

Das genossenschaftliche Geschäftsmodell ist und bleibt attraktiv. So ist die Zahl der Mitglieder der Sparda-Bank Hessen im vergangenen Jahr um fast 2.000 bzw. 0,7% gewachsen. Neu haben sich 7.883 Menschen für eine Mitgliedschaft entschieden. Die Zahl der Kund:innen ist 2021 auf 361.263 gewachsen. Damit haben sich 11.359 Personen neu für die Sparda-Bank Hessen entschieden. Netto handelt es sich um einen Zuwachs von 6.279 bzw. 1,8%.

Die Zahl der Girokonten ist im Berichtszeitraum auf 312.200 gestiegen und damit um 3,3%. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Zahl der neuen Girokonten um 23,7% auf nun 17.239 (Vorjahr 13.938). Die Sparda-Bank Hessen bietet das Girokonto kostenfrei an und plant dies auch weiterhin. Damit sparen die Kund:innen jährlich rund 25 Mio. Euro an Kontoführungsgebühren.

Bilanzsumme eilt von Rekord zu Rekord

Mit den steigenden Kundenzahlen steigt auch der Wert an Kundeneinlagen. Hier kam es erneut zu einem Zuwachs im zweistelligen Bereich. Die Kundeneinlagen betrugen zum Stichtag 31.12.2021 8,39 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung um 17% oder 1,22 Mrd. Euro. Da diese Einlagen im aktuellen Marktumfeld und aufgrund der regulatorischen Begrenzungen nicht vollständig ertragreich angelegt werden konnten, verblieb bei der Sparda-Bank Hessen ein Saldo gezahlter Negativzinsen von 2,2 Mio. Euro, die nicht an die Kund:innen weitergegeben wurden.

Die Bilanzsumme stieg durch den Einlagenzuwachs auf 9,24 Mrd. Euro. Das entspricht einer Zunahme um 1,22 Mrd. Euro bzw. 15,2%. Der Zinsüberschuss stieg aufgrund der ausgewogenen Asset Allocation und durch Ausschüttungen aus den Spezialfonds um 22,8% auf nun 108,2 Mio. Euro. Beim allgemeinen Verwaltungsaufwand konnte der Anstieg trotz der weiter steigenden Kosten für die Regulatorik und temporär hohen IT-Kosten auf 84,5 Mio. Euro begrenzt werden.

Der Provisionsüberschuss stieg vor allem aufgrund des erfolgreichen Fondsgeschäfts auf 17,9 Mio. Euro, was einem Plus von 6,2% entspricht. Unter dem Strich bleibt ein Jahresüberschuss von 8,9 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (11,2 Mio. Euro) entspricht dies einem Rückgang von 19,7%. Daher wird dem Aufsichtsrat und der Vertreterversammlung eine auf 0,5% reduzierte Dividende für 2021 vorgeschlagen. Um den Mitgliedern zukünftig die gleiche Dividendenzahlung bei verringerter Dividende zu ermöglichen, wurde die Anzahl möglicher Geschäftsanteile von 15 auf 60 angehoben.

Das Genossenschaftsprinzip – nachhaltig von Anfang an

Die Sparda-Bank Hessen geht beim Thema Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel voran – und zwar in allen Bereichen. Bei den Eigenanlagen liegt der Fokus schon geraume Zeit auf einer möglichst hohen Quote nachhaltiger Anlagen. Im Vergleich zu der bereits im vergangenen Jahr sehr zufriedenstellenden Entwicklung, konnte 2021 nochmal eine Optimierung der Anlagen unter nachhaltigen Aspekten erreicht werden. So lag zum Stichtag der Anteil nachhaltiger Anlagen bei knapp 96%. Der durchschnittliche ESG-Score aller Anlagen ist auf 54,4 und damit um 3,2 Punkte gestiegen. Die Vergleichswerte beim DAX und dem EuroSTOXX 50 liegen unterhalb der 50 Punkte. „Wir werden auch weiter unseren Fokus auf nachhaltige Eigenanlagen behalten und streben auch in diesem Jahr eine weitere Verbesserung der Werte an“, erläuterte Markus Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hessen.

Auch im Betrieb wird permanent daran gearbeitet, nachhaltig und ressourcenschonend zu agieren. Mittlerweile sind alle Standorte der Sparda-Bank Hessen auf Ökostrom umgestellt. Der durch den Betrieb entstehende CO2-Ausstoß wird komplett durch den Erwerb entsprechender Emissionszertifikate ausgeglichen. Das Unternehmen ist seit 2020 klimaneutral. „Wir verpflichten uns auf das 1,5-Grad-Ziel und machen alles dafür, dass wir bis zum Jahr 2045 gar kein CO2 mehr emittieren“, erläuterte der für den Betrieb zuständige Vorstand Rüdiger Orth bei der Jahrespressekonferenz. Eine entsprechende Planung sei erstellt und diene als Leitplanke auf dem Weg zur Beendigung des Ausstoßes von dem für das Klima schädliche Kohlendioxid. In den unterschiedlichsten Bereichen werde permanent an Verbesserungen gearbeitet – so wurde z.B. auch 2021 der Umbau des Fuhrparks auf Elektro- und Hybridantriebe vorangetrieben.

Ausblick

Für das Jahr 2022 hat die Genossenschaftsbank weiterhin die Förderung ihrer Mitglieder fest im Blick. Die Förderoffensive umfasst insbesondere das Festhalten am gebührenfreien Girokonto, die Vermeidung von Negativzinsen und Verwahrentgelten für Privatkunden und das Beibehalten der Beratung in der Fläche mit solch innovativen Produkten wie der SpardaFondsFlat. Weiterer Schwerpunkt 2022 ist unsere SpardaMitgliedschaftsOffensive. Zusätzlich zu den allgemein möglichen 60 Geschäftsanteilen können Mitglieder gestaffelt je nach Dauer ihrer Mitgliedschaft ab dem Start unseres 120. Geschäftsjahres am 20. Februar 2022 bis zu 120 Mitgliedschaftsanteile zeichnen. Schon wer seit 2004 Mitglied ist, kann die maximale Anteilsanzahl erwerben. „Im Rahmen der SpardaGeldanlageOffensive werden wir 2022 zudem neben der SpardaFondsFlat die SpardaRückgabeGarantie noch mehr Kund:innen anbieten. Fördern macht Freude. Dabei bleiben wir auch 2022“, sagte Markus Müller.

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