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Menschen jeder Generation stehen auf einem Fussballfeld

Der Hessische Familienpreis

Gruppenbild der Preisträger:innen 2026

Die Preisverleihung 2026

Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege haben wir 2025/2026 erneut innovative und zukunftsweisende Projekte und Initiativen gesucht, die Familien im Alltag entlasten, begleiten und stärken - und die zeigen, wie Familien in unterschiedlichen Kontexten nachhaltig gefördert werden können.  Vor rund 60 Gästen aus Politik und Gesellschaft wurden am 24. April 2026 in unserer Zentrale im Frankfurter Europaviertel die Preisträger:innen gekürt.

Ihre Auswahl erfolgte zuvor in einem zwei­stufigen Verfahren: Aus dem Kreis der Teilnehmenden nominierte eine fachkundige Jury zunächst eine Reihe von Projekten und Initiativen für den Hessischen Familienpreis. Im zweiten Schritt erhielten diese dann die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit der Jury nochmals ausführlich und persönlich vorzustellen. Geehrt wurden die dabei ausgewählten vier Preisträger:innen schließlich von der Hessischen Familienministerin Diana Stolz und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank Hessen, Michael Weidmann, persönlich. 


Die Preisträger:innen

1. Preis: Familienzentrum Rotenburg a.d. Fulda
1. Platz: 4.000 Euro Preisgeld

Mit dem ersten Preis wurde das Familienzentrum "Schatzkiste" der Stadt Rotenburg a. d. Fulda für sein "Café der kleinen Schätze" ausgezeichnet. Dort kommen Eltern mit ihren Kindern zusammen, tauschen sich aus, lachen und spielen. Parallel zum gemütlichen Beisammensein stehen  aber auch Fachkräfte für vertrauliche Gespräche und kompetente Beratung bereit - zu Themen wie Bildung und Teilhabe, Unterhaltsvorschuss, Wohngeld und Kinderzuschlag oder zum Wiedereinstieg in den Beruf. Damit sich Eltern ganz darauf einlassen können, wird zugleich eine liebevolle Kinderbetreuung sichergestellt. 

2. Preis: Arbeitskreis Soziale Brennpunkte Marburg e. V.
2. Platz: 3.000 Euro Preisgeld

Der Arbeitskreis Soziale Brennpunkte Marburg e.V. (Platz 2) wurde für sein Projekt "Zusammen Wachsen" geehrt. Im Waldtal, einem Stadtteil mit besonderen sozialen Herausforderungen und großer kultureller Vielfalt, bringt die bunte Eltern-Kind-Gruppe unter Anleitung einer Erzieherin und einer Psychologin Eltern unterschiedlicher Herkunft mit Kindern unter drei Jahren zusammen und lässt sie gemeinsam wachsen. Ehrenamtliche Familien- und Sprachpatinnen besuchen Eltern Neugeborener und neu zugezogene Familien persönlich zu Hause und öffnen damit Türen, die sonst verschlossen bleiben könnten. 

3. Preis: Pro Mater Sano e. V.
3. Platz: 1.500 Euro Preisgeld

Der dritte Platz wurde an gleich zwei Frankfurter Einrichtungen vergeben: Der Verein Pro Mater Sano e.V. berät schwangere Krebspatientinnen und krebskranke Mütter mit Babys oder Kleinkindern, vermittelt psychosoziale Unterstützung und hilft dort, wo es an Mitteln für die alltäglichsten Dinge fehlt. Sei es für die Kinderbetreuung während einer Chemotherapie, für eine Reha oder für den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.  Wer ein Kleinkind zu versorgen hat und zugleich gegen eine lebensbedrohliche Erkrankung kämpft, braucht mehr als medizinische Hilfe - Pro Mater Sano schließt diese Lücke.

3. Preis: VAMV Frankfurt e. V.
3. Platz: 1.500 Euro Preisgeld

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter Frankfurt am Main e.V.  setzt mit dem "Oasen-Samstag" ein Zeichen für eine Gruppe, die in der gesellschaftlichen Debatte oft zu kurz kommt. Einmal im Monat lädt der Verein Alleinerziehende mit ihren Kindern zum "Oasen-Samstag" ein und bietet damit Raum für Begegnung, für Gespräche, für Kinderbetreuung und für Impulse zu Themen, die im Alltag sonst untergehen. Ein Tag, an dem Mütter und Väter durchatmen können, an dem sie erleben, dass sie mit ihren Herausforderungen nicht allein sind – und an dem die Familien neue Freundschaften schließen.


Impressionen der Preisverleihung

  • Bärbel Schäfer, Autorin und Moderatorin
    Führte unterhaltend durch den Abend: Jury-Vorsitzende und Moderatorin Bärbel Schäfer
  • Michael Weidmann, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hessen
    "Sie sind Vorbilder gelebter Solidarität“, unterstrich Michael Weidmann, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hessen, das Engagement der Preisträger:innen.
  • Hessens Familienministerin Diana Stolz
    Zeigte sich ebenfalls voll des Lobes für den herausragenden Einsatz der prämierten Einrichtungen: Hessens Familienministerin Diana Stolz.
  • Das Publikum
    An der Preisverleihung nahmen rund 60 Gäste aus Politik und Gesellschaft teil.

Gruppenbild der Preisträgerinnen 2024

Initiativen und Vereine auszeichnen

Zur Förderung von Projekten, die das Miteinander der Generationen, der Kulturen und die Unterstützung von Familien zum Ziel haben, loben das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege und die Sparda-Bank Hessen seit 2012 den Hessischen Familienpreis aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Bewerbungen können von Kommunen, Vereinen, Stiftungen, Initiativen, Kirchen, gemeinnützigen Einrichtungen und anderen Organisationen eingereicht werden. Dabei steht der ehrenamtliche Charakter der Maßnahmen im Vordergrund.

(im Bild die Preisträger:innen 2024)

Die Jury

Über die Vergabe des Hessischen Familienpreises entscheidet eine unabhängige, fachkundige Jury. Das sechsköpfige Gremium besteht aus:

  • Bärbel Schäfer, Autorin und Moderatorin (Jury-Vorsitz)
  • Karlheinz Schädel, Landesseniorenvertretung Hessen
  • Reiner Jäkel, Hessischer Jugendring
  • Alexandros Stathopoulos, Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Hessen
  • Leon Menberg, Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege
  • Andreja Rumpf, Sparda-Bank Hessen