Neues Jahr, neue Ordnung
Zu Jahresbeginn ausmisten wirkt befreiend und schafft Platz für Neues
Der Januar ist der perfekte Monat, um Ordnung zu schaffen und mit frischer Energie ins neue Jahr zu starten. Ausmisten zu Jahresbeginn bedeutet nicht nur Platz zu schaffen, sondern auch Klarheit zu gewinnen, eigene Prioritäten zu setzen und neue Gewohnheiten zu etablieren. Hier ein paar Vorschläge, wie dies nachhaltig gelingen kann.
Kleiderschrank-Check
Nehmen Sie sich Zeit und räumen Sie alle Kleidungsstücke heraus und sortieren sie in drei Haufen: behalten, spenden und entsorgen. Fragen Sie sich bei jedem Stück: Benötige ich das wirklich? Wann habe ich es zuletzt getragen? Liegt es länger als ein Jahr zurück, ist es womöglich Zeit, loszulassen.
Vorratsschränke überprüfen
Überprüfen Sie Ihre Lebensmittelvorräte. Entsorgen Sie abgelaufene Produkte und sortieren Sie jene, die bald ablaufen, nach vorne, um sie zeitnah aufzubrauchen. Beschriften Sie ggf. die Produkte auf der Vorderseite oder dem Deckel mit Ablaufdatum, das erleichtert den Überblick und beugt Lebensmittelverschwendung vor.
Digitaler Frühjahrsputz
Beginnen Sie mit dem E-Mail-Posteingang und den Dateien auf Ihrem Rechner. Löschen oder archivieren Sie alte Nachrichten. Erstellen Sie eine klare Ordnerstruktur, so finden sich E-Mails oder Dateien zukünftig leichter. Entfernen Sie außerdem Apps von Smartphone oder Tablet, die nicht mehr genutzt werden – das schafft nicht nur neuen Speicherplatz, sondern auch mehr Übersicht.
Abos und Verträge hinterfragen
Erstellen Sie eine Liste aller laufenden Abos und Verträge. Prüfen Sie, welche wirklich sinnvoll sind, und kündigen oder reduzieren Sie ggf. unnötige Verpflichtungen. Überprüfen Sie insbesondere auch Ihren Versicherungsschutz: Rechnet sich zum Beispiel der Vollkasko-Schutz meines Autos noch? Oder habe ich Neuanschaffungen wie ein E-Bike getätigt, das ich womöglich noch nicht versichert habe?
Nutzen statt Besitzen
Überprüfen Sie in jedem Bereich, welche Gegenstände Sie tatsächlich nutzen oder Ihnen Freude bereiten und welche absolut keinen Mehrwert bieten. Nutze ich den im Küchenschrank rumliegenden Apfelspalter überhaupt oder tut es das Messer auch? Quillt der Keller mit Kindersachen über, die der Teenager schon lange nicht mehr benötigt? Dann gehören diese Dinge in den Spenden- oder Müllcontainer. Vielleicht lohnt auch ein Verkauf auf dem Flohmarkt.
Auf räumliche Trennung achten
Ordnen Sie Arbeits- und Freizeitbereiche separat, um klare Trennlinien zu haben. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz steigert Konzentration und Motivation.
Zwischenziele setzen
Setzen Sie sich nicht unter Druck! Arbeiten Sie in Etappen und setzen Sie sich Zwischenziele: Woche 1 Kleiderschrank, Woche 2 Digitales, Woche 3 Vorräte, Woche 4 Büro. Sichtbare Fortschritte motivieren nachhaltig. Und mit im Hintergrund laufender Musik oder einem Hörspiel fällt das Aufräumen gleich viel leichter!
Routine etablieren
Legen Sie feste Rituale fest, wie z. B. jeden ersten Samstag im Monat 30 Minuten Ausmisten, oder wöchentlich 15 Minuten Ordnung schaffen im Arbeitsbereich. Kleine, regelmäßige Schritte verhindern Rückschritte und schaffen langfristige Gewohnheiten.
Wir wünschen viel Erfolg beim Ausmisten und ein schönes Wohlfühlen in der neuen Ordnung!