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Rheingau Drosselgasse Herbst

Weinkultur und Rheinromantik – Der Rheingau-Taunus-Kreis

Passend zum baldigen Beginn des goldenen Herbstes blicken wir auf eine Region in Südhessen, die zurecht für ihr Ausflugspotenzial berühmt-berüchtigt ist: Zwischen grünen Berg- und Tallandschaften schlängelt sich behaglich der Rhein und gilt mit dem Untertaunus, dessen Kurorten, Wanderrouten und reizvollen Kleinstädten als Namensgeber. Das Hauptaugenmerk der Region jedoch liegt auf einem jahrtausendealten Kulturprodukt von allerhöchster Qualität.

Die vielfältigen Pfade des Rheins – Qualitätswein und gelebte Erholung

Herbstbeginn ist auch der Beginn der Weinlese, Winzerfeste und Weinwanderungen. So können Besucher:innen auf der kopfsteinbepflasterten Rheinuferpromenade zwischen Winzerlokalen wandern, um zu einem der exquisiten rheingauschen Weinstände schlendern oder zu einer Straußenwirtschaft zu gelangen. Denn dort genießt man im Rheingau die für die Region typischen kulinarischen Besonderheiten – wie beispielsweise Riesling aus Rüdesheim zu Wisperforelle aus dem Wispertal. Erste gastronomische Anlaufstellen finden sich sodann in der berühmten „Drosselgasse“ der Rüdesheimer Altstadt oder direkt in Flussnähe, wie das „Wallufer Fäßchen“ am Rüdesheimer Hafen.

Neben der bekannten Rieslingstadt verzaubert auch und vor allem die im Taunus gelegene historische Altstadt von Idstein mit etwa 200 der schillerndsten Fachwerkhäuser. Der Zauber von Assmannshausen liegt in seiner mediterranen Lage und Szenerie: Das kleine, malerisch gelegene Weinörtchen am Rhein bietet - dank Sesselbahn zu den Höhen des Niederwaldes – einen herrlichen Blick auf die von Weinbergen umringte Gemeinde, die für ihren roten Spätburgunder berüchtigt ist. Ein weiteres Highlight der Gegend ist das unweit befindliche imposante Niederwalddenkmal aus der Kaiserzeit – zur Erinnerung an die Einigung Deutschlands 1871.

Führt man die Weintour durchs Rheingau fort, empfiehlt sich ein Besuch der inmitten idyllischer Weinberge gelegenen Abtei St. Hildegard. Das Kloster ist Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal, welcher als 65 km langes Flusstal mit terrassierten Hängen und alten Burgen als Naherholungsgebiet zum Verweilen einlädt. Weiter westwärts wartet in verwandter ländlicher Idylle das Kloster Eberbach. Der hauseigene Weinverkauf samt Biergarten liegt umgeben von Wein- und Waldstücken und wirbt berechtigterweise, die, mehr als 900 Jahre alte, ehemalige Zisterzienserabtei und Filmkulisse für den mittelalterlichen Krimi-Welterfolg „Der Name der Rose“ zu besichtigen. Zugleich sind die hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach mit 238 Hektar Anbaufläche Deutschlands größtes Weingut.

Mehr als Weinromantik und Rheinkultur – Lamas, Limes und Livemusik

Doch der Rheingau-Taunus-Kreis hat weit mehr zu bieten als Qualitätswein, Weinberge und Weinbau. Vor fast 50 Jahren entstand der facettenreiche Landkreis aus einem Zusammenschluss von Rheingau- und Untertaunuskreis und vereint einen für Hessen außergewöhnlich hohen Anteil an Wald- und Wasserflächen – darunter artenreiche Flusslandschaften um den Inselrhein im Rheingau oder beispielsweise mystische Wälder im Wispertaunus. So schlängelt sich das Wispertal wildromantisch entlang des Forellenbaches Wisper inmitten Rheingauer Gebirgsgefilden und schließt die Verbindung von Lorch am Rhein über Bad Schwalbach bis an die Bäderstraße. Perfekt für eine Fahrradtour auf der Riesling-Route, wird für die Spuren der alten Römer auf dem Limes eine Wanderung ans Herz gelegt. Auf 42km Wanderweg entlang des Grenzwalls im Rheingau-Taunus-Abschnitt stehen noch heute etliche Kastelle und Wachtürme römischen Erbes.

Abseits dieser antiken Kulturlandschaft hält das hessische Mittelgebirge noch ein speziell bei Kindern beliebtes Highlight bereit: In der Kisselmühle im Herzen des Rheingaus organisiert der Familienbetrieb Lama-Touren, Kameltrekking und Rentierwanderungen für klein und groß. Wer hingegen dem Alltag und sich selbst eine Ruhepause gönnen mag, findet dies in Hessens waldreichster und nachhaltiger Naturlandschaft, dem Naturpark Rhein-Taunus. Auf der Suche nach Naherholung sei auf die Luftkurorte Lorch-Espenschied und Heidenrod-Naurod sowie das Schlangenbad-Hausen mit vulkanischem Thermalwasser aus hessischer Erde, verwiesen.

Neben Limes und Lamas endet das Portrait des Rheingau-Taunus-Kreis mit einem Veranstaltungstipp für Musikliebhaber:innen: das Rheingau Musik Festival. Das alljährliche, spätsommerliche Musikevent gilt als eines der größten Europas und bietet zwischen Weinreben und Main ein wunderbar vielfältiges Programm: Dabei reichen die Veranstaltungen von Nachwuchs-künstler:innen und Stars der internationalen Musikszene von Klassik bis Jazz, von literarischem Hochgenuss bis zu pointenreichem Kabarett. Die Sparda-Bank Hessen ist hierbei ein begeisterter Sponsor des rheingauschen Kulturspektakels.

Die Weinrebe als regionales Kulturgut – Sparda fördert junge Weinbegeisterte

Die hessische Weinbegeisterung und vor allem das Interesse an Weinanbau zeigen sich insbesondere im Rheingau, da durch geographische und klimatische Gegebenheiten der Flusstäler entlang des Rheinbeckens, die Bedingungen für den dortigen Qualitätswein optimal sind. Die wissenschaftliche Expertise liefern dabei die weinaffinen Nachwuchstalente der Hochschule Geisenheim University (HGU), die neben Landschaftsarchitektur und Gartenbau vor allem für die Studiengänge rund um Weinbau großes Renommee besitzt.

Da die Förderung dieser Talentschmiede rund um Önologie, also der Lehre und Wissenschaft vom Wein, der Sparda-Bank Hessen am Herzen liegt, unterstützt die regionale Genossenschaftsbank die Branche engagiert und mit Überzeugung. So hat die Sparda-Hessen in Kooperation mit der HGU den Deutschen Weingutpreis 2018 verliehen. Das Einzigartige an diesem Preis war, dass nicht etwa bekannte Weinjournalist:innen oder Sommeliers die kundenfreundlichsten Unternehmen der Weinbranche auszeichneten, sondern Studierende der Hochschule Geisenheim die Rollen der Gutachter:innen, Berater:innen und Moderator:innen in diesem Wettbewerb einnahmen.

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