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Petunien im Topf

Klasse statt Masse auf Balkon und Terrasse

Der Winter hat Abschied genommen – auch kalendarisch. Der Frühling ist da! Die Menschen zieht es nun wieder verstärkt nach draußen und auch auf Balkon oder Terrasse macht man es sich jetzt gerne wieder schön: Der Ansturm auf die Gartencenter beginnt – denn auch die Flora soll zu neuem Leben erweckt werden. Damit dies ein voller Erfolg wird, gilt es allerdings ein paar Dinge zu beachten – hier sieben nützliche Tipps:

Wehe, wenn „die kalte Sofie“ kommt …

Manch einer mag es – sobald die ersten Sonnenstrahlen Umgebung und Gemüt erwärmen – kaum abwarten, mit dem Pflanzen zu beginnen. Doch Vorsicht, es kann noch immer Spät- und Nachtfrost geben! Bei frostempfindlichen Pflanzen empfiehlt es sich daher, möglichst erst die sogenannten Eisheiligen (11. bis 15. Mai) abzuwarten. Oder vorher auf Pflanzen zu setzen, die weniger frostempfindlich sind – beispielweise Traubenhyazinthen, Stiefmütterchen, Krokusse und Tulpen. Sollte es tatsächlich nochmal besonders kalt werden, kann es helfen, auch die zarten Harten vorsichtshalber mit einem Vlies um die Pflanze, Tannenzweigen auf der Erde und einer Ummantelung des Pflanzenbottichs zu schützen.

Lage, Lage, Lage …

Pflanzen haben naturgemäß keine Beine. Das heißt, sie können nicht wie wir einfach mal kurz ein paar Meter weiter in den Schatten, ins Trockene oder hinter eine Schutzwand rücken, wenn es ihnen zu heiß, zu nass, zu dunkel oder zu windig ist. Daher ist es für sie überlebenswichtig, dass wir vorher die Verhältnisse am jeweils vorgesehenen Standort prüfen: Wie intensiv ist die Sonneneinstrahlung? Wie sieht es mit Wind und Regenschutz aus? So mögen beispielsweise Geranien, Petunien und Oleander – wie übrigens auch Tomaten und Erdbeeren, falls jemand in dieser Richtung Ambitionen haben sollte – sonnige Standorte, während Begonien, Hortensien und Buchsbaum es lieber schattig haben. Gute Gartenfachmärkte geben hierzu gerne qualifizierte Auskünfte und empfehlen geeignete Sorten und passende Kombinationen.

Vorbereitung der Pflanzengefäße: Außen hui und innen – auch!

Sofern bereits genutzte Pflanzengefäße wieder verwendet werden, gehört zur richtigen Vorbereitung – neben der Überlegung wer mit wem wohin und wo rein passt – eine gründliche Topfreinigung. Schädlinge könnten sich in alten, vom Vorjahr verschmutzten Töpfen eingenistet haben. Diese gilt es zu entfernen, damit die neuen Pflanzen nicht befallen werden. Hierbei können natürliche Hausmittel wie ein Mix aus Wasser und Zitronensäure oder Essig gut wirksam zum Einsatz kommen.

Wer mag schon nasse Füße?

Bei Topfpflanzen kann zu viel Regen- oder Gießwasser nicht wie im offenen Garten einfach vollständig im Boden versickern. Es ist daher wichtig, dass es gut abfließen kann. Schichten Sie hierzu das „Erdreich“ in Töpfen und Kästen am besten folgendermaßen: Als untere Drainageschicht eignet sich Blähton, ein Baustoff in Form kleiner Kügelchen, die aus kalkarmem Ton hergestellt werden. Dieser verhindert, dass sich Gieß- und Regenwasser an den Wurzeln staut. Gleichzeitig kann der enthaltene Ton Wasser speichern und langsam an die Erde abgeben. So hat die Pflanze auch an heißen Tagen noch Feuchtigkeit, wenn an der Oberfläche schon alles verdunstet. Bevor Sie im nächsten Schritt die Blumenerde darüber schichten, legen Sie ein Trennvlies auf die Drainageschicht, damit es nicht zu einer Durchmischung kommt. Hinsichtlich der richtigen Blumenerde erkundigen Sie sich am besten vorher, welche Zusammensetzung für ihre Pflanzen jeweils am besten geeignet ist und reichern diese mit etwas Langzeitdünger an. Hierfür gibt es übrigens auch natürliche Düngerprodukte, die tierfreundlich vegan ohne Hornspähne und Knochenmehl auskommen.

Der Umzug: vom Gartencenter in den heimischen Blumenkasten

Haben sie erst einmal Ihre Blumenauswahl getroffen und eingekauft, gilt es, diese aus ihren Plastikbechern zu lösen und in die heimische Erde zu setzen. Mitunter sind die Wurzeln schon etwas filzig zusammengewachsen. Dann können Sie diese behutsam von allen Seiten leicht kneten, vorsichtig auflockern und auseinanderziehen – damit sie im neuen Zuhause besser verwurzeln. Achten Sie beim Auffüllen der Erde darauf, diese ein wenig anzudrücken und etwa zwei Zentimeter Gießrand zu lassen.

Wer mit wem wie eng: Auf gute Nachbarschaft!

Oft finden sich mehrere Pflänzchen zu besonders schönen Kompositionen im gleichen Gefäß zusammen. Hier ist allerdings unbedingt auf die notwendigen Abstände zu achten! Ist absehbar, dass zarte Triebe einmal zu großen kräftigen Gewächsen gedeihen, müssen sie weiter auseinander gesetzt werden. Handelt es sich hingegen um Blümchen, die eher klein bleiben und nicht so stark wurzeln, kann auch ein Mindestabstand von fünf Zentimetern ausreichen.

Bienenfreundliche Mischung

Haben Sie jetzt so richtig Lust, endlich loszulegen? Dann sei zum Abschluss noch kurz an die Umwelt, Nachhaltigkeit und unsere Insekten – die es wahrlich nicht einfach haben – erinnert. Sinnvoll ist es, sich bei der Auswahl seiner neuen standortreuen Balkon- und Terrassenbewohner neben dem persönlichen Geschmack auch an dem vieler willkommener Kleinstlebewesen zu orientieren. Dadurch kann man sich sowohl an einer wohlduftenden Blumenwelt erfreuen, als mit etwas Glück auch an farbenfrohen Schmetterlingen plus weiterem umherschwirrenden und -krabbelnden Getier, das für uns sehr viele nützliche Aufgaben und im Naturkosmos wichtige Funktionen erfüllt. Nicht zu vergessen, das echt gute Gefühl, auf diese Weise auch selbst einen wertvollen Beitrag zu mehr nachhaltiger Diversität im Sinne der Umwelt zu leisten!

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