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Auch Eulen bauen jetzt Nester.

Frühlingserwachen in tierischen Kinderstuben

Spätestens wenn die Zugvögel dieser Tage in typischen V-Formationen wieder am Himmel zu sehen sind, die charakteristischen Rufe der Kraniche ertönen und Stare in Schwärmen eindrucksvolle Naturschauspiele bieten, ist klar: Der Frühling kehrt ein! Und auch in Wald und Flur hört man es jetzt wieder kräftig zwitschern und rascheln: Es ist die Zeit für Nestbau und Paarung, neues Leben bahnt sich an und der natürliche Kreislauf des Lebens beginnt von neuem.

Der Winter zieht sich in unserer Hemisphäre jetzt zunehmend zurück und nicht nur in der Pflanzenwelt tut sich einiges – auch die Fauna erwacht zu neuem Leben: Die Heimkehrer unter den Zugvögeln treffen wie jedes Jahr nach und nach in ihren hiesigen Brutgebieten ein, um das Projekt Familiengründung aufs Neue zu starten.

Gleiches gilt für unsere standorttreuen heimischen Waldvögel, zum Beispiel Stein- und Waldkauze, viele Spechte, Elstern sowie die zahlreichen kleineren Vertreter hiesiger Standvögel wie Amseln, Meisen, Rotkehlchen, Haussperlinge, Zaunkönige und Kleiber, die man im Winter auch an Futterstellen nahe menschlicher Behausungen antreffen konnte.

Neben den gefiederten Freunden sind gleichzeitig auch viele weitere Wildtiere – zum Beispiel Rehe – in dieser Zeit damit beschäftigt, ihren Nachwuchs zu gebären (setzen) und aufzuziehen. Wald und Flur sind in den kommenden Wochen also eine riesige Kinderstube – die es zu respektieren und zu schützen gilt!

Bitte auf die jungen Wilden Rücksicht nehmen!

Wer als naturliebender Mensch auf ausdehnten Waldspaziergängen aufmerksam Augen und Ohren offen hält, kann die Aura des Neubeginns zurzeit deutlich wahrnehmen – nicht zuletzt anhand des lauten lebensfrohen Gezwitschers vieler Vogelarten. Um der Natur ihren Lauf zu lassen und etwaigen Nachwuchs nicht zu gefährden, sollte man daher im Wald jetzt grundsätzlich auf den Wegen bleiben und unnötigen Lärm vermeiden.

Darüber hinaus sind während dieser sogenannten Brut- und Setzzeit auch weitere Regeln – die von Bundesland zu Bundesland leicht variieren können – verbindlich einzuhalten. So gilt in hessischen Wäldern beispielsweise vom 1. März bis 30. Juni für Hunde eine Leinenpflicht. Verstöße können von den Behörden mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Dies ist nicht etwa Schikane, sondern für viele junge Wildtiere – wie beispielsweise die Nestlinge und Ästlinge der Vögel oder auch versteckte Rehkitze – eine überlebenswichtige Maßnahme: Denn so mancher Hund kann einem angeborenen Jagdtrieb mitunter doch nicht widerstehen. Und selbst, wenn dem „besten Freund des Menschen“ als Individuum jegliche Ambition in dieser Richtung fern liegen sollte, kann er doch allein schon beim Gestöber durch das Unterholz Jungtiere aufschrecken, die infolgedessen dann anderen Beutegreifern zum Opfer fallen.

Übrigens sollten auch Katzen zwischen Mitte Mai und Mitte Juli – besonders in den frühen Morgenstunden – möglichst nicht aus dem Haus gelassen werden. Die in den kommenden Wochen flügge werdenden Jungvögel sind für freilaufende Stubentiger eine allzu leichte Beute. Sofern dieser zeitlich begrenzte „Hausarrest“ in bestimmten Fällen nicht zu bewerkstelligen ist, greifen viele Halter:innen in dieser Phase häufig auch auf ein Glöckchen am Halsband ihrer „Freigänger“ zurück, das zumindest ein lautloses Anschleichen verhindert. Auch dies kann manch unerfahrenem Piepmatz schon das Leben retten.

Frühling gemeinsam erleben und genießen!

Schließlich wollen und sollen doch alle den Frühling möglichst unversehrt genießen und nachhaltig heranwachsen dürfen. Aufmerksamen Naturliebhaber:innen wird dies dann oft auch mit besonderen Beobachtungen bzw. Film- und Fotobegeisterten mit tollen Kameraerlebnissen gelohnt! Übrigens bieten immer mehr Naturschutzorganisationen auch eindrucksvolle Webcam-Einblicke direkt in die Kinderstuben vieler Vogelarten – teils sogar flankiert von moderierten Chat-Möglichkeiten zum Fragenstellen und Austausch unter den Fans. Ähnlich einer Mischung aus Daily Soap und Reality-TV können Interessierte dort das Familienleben vieler Vertreter:innen der fliegenden Zunft in ihren Nestern und Nistkästen – vom Schlüpfen bis zur Aufzucht der Vogelküken – rund um die Uhr aus nächster Nähe verfolgen und viel über die Tiere lernen. Also ein spannendes „Naturerlebnis“ für alle Altersgruppen – an dem Kinder, Eltern und Großeltern prima auch gemeinsam teilhaben können!

Einige Live-Webcam-Ansichten finden Sie beispielsweise unter den folgenden Links*:

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