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To-go-Becher auf Parkbank

Das Ende von Strohhalm, Geschirr und Becher – aus Plastik

Am 3. Juli tritt eine EU-Verordnung in Kraft, die die Herstellung bestimmter Produkte aus Plastik, zum Beispiel Einweggeschirr und Strohhalme, verbietet. Das soll helfen, Plastikmüll zu vermeiden. Denn dieser gelangt vor allem in Meere und Gewässer – und ist dort nicht erst seit gestern ein ernst zu nehmendes Problem.

Das Wort „Plastikverbot“ klingt allerdings härter als es ist. Denn der Verkauf und der Gebrauch von bereits produziertem Einweggeschirr, von Bechern, Strohhalmen, Rühr- und Wattestäbchen werden mitnichten verboten. Vielmehr dürfen diese und weitere Produkte ab dem 3. Juli in der EU nicht mehr hergestellt werden.

Das Produktionsverbot gilt laut Bundesregierung für Einwegbesteck und -geschirr aus Plastik, Trinkhalme, Rührstäbchen, Wattestäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff sowie Fast-Food-Verpackungen, To-go-Getränkebecher und Wegwerf-Essenbehälter aus sogenanntem expandiertem Polystyrol (besser bekannt als Styropor). Verboten werden laut Bundesregierung zudem Wegwerfteller, -becher oder -besteck aus biobasierten oder biologisch abbaubaren Kunststoffen. Das gleiche gilt für Einweggeschirr aus Pappe, das nur zu einem geringen Teil aus Kunststoff besteht oder mit Kunststoff überzogen ist.

Erlaubt bleiben hingegen Wegwerfartikel, die Plastik enthalten, wie etwa Feuchttücher, sowie die klassischen und hierzulande sehr verbreiteten To-go-Getränkebecher aus mit Kunststoff überzogener Pappe. Gerade diese sorgen jedoch in deutschen Städten für Unmengen an Müll. Schätzungen nach werden in Deutschland pro Stunde 320.000 Einwegbecher für Heißgetränke verbraucht, 140.000 davon sind To-go-Becher. Laut Umweltministerium macht das pro Jahr etwa drei Milliarden Becher – allein in Deutschland.

Deshalb gibt es auch Kritik an der neuen EU-Verordnung. Sie bewirke wenig, heißt es da, denn sie gehe nicht weit genug und in vielen Fällen würden ohnehin bereits Alternativen genutzt. Zum Beispiel Eislöffel aus Maisstärke oder Pommesgabeln aus Holz. Das Problem der „Wegwerfkultur“, kritisieren Umweltverbände, werde nur unzureichend angegangen. Die Deutsche Umwelthilfe fordert beispielsweise eine Ausweitung des Verbots auf alle Einwegbecher und Essensboxen in Verbindung mit einer Förderung von Mehrweglösungen.

Ein wirklicher Zwang zur Umstellung des Lebenswandels entsteht durch die EU-Verordnung also nicht. Stattdessen kann jeder bei sich selbst anfangen – und tatsächlich bieten mittlerweile etwa viele Cafés Mehrweglösungen an.

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