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Redakteurin der Fuldaer Zeitung gewinnt Hessischen Journalistenpreis 2020

Jury zeichnet beste Beiträge zum Thema „Klimawandel in Hessen“ aus und ehrt Hans-Dieter Hillmoth für sein bisheriges Lebenswerk.

Eine festliche Preisverleihung vor großem Publikum sollte es werden: Die traditionell im Herbst stattfindende Prämierung der besten für den Hessischen Journalistenpreis eingereichten Beiträge musste pandemiebedingt verschoben werden – ins Frühjahr, wie man hoffte. Aufgrund des anhaltenden Infektionsgeschehens hat sich die Jury jetzt allerdings entschieden, die Gewinner ohne Präsenzveranstaltung bekannt zu geben und zu prämieren.

Niemand kann vorhersagen, wann wir eine Preisverleihung im sonst üblichen Rahmen wieder durchführen können. Die Preisträger haben lange genug auf ihre Auszeichnungen gewartet“, begründet Prof. Dr. Heiner Boehncke, Vorsitzender des sechsköpfigen Entscheidungsgremiums, das Vorgehen und ergänzt: „Wir hoffen, Ende des Jahres die Gewinner der diesjährigen Ausschreibung wieder traditionell ehren zu können. Dann werden die Vorjahrespreisträger selbstverständlich mit eingeladen.“ Die Ausschreibung für 2021 wird in Kürze unter hessischer-journalistenpreis.de veröffentlicht.

Der Klimawandel ist allgegenwärtig, und auch in Hessen sind seine Folgen für Umwelt und Gesellschaft mittlerweile sichtbar. Im Wettbewerb um den Hessischen Journalistenpreis 2020 wurden daher Beiträge gesucht, die in herausragender Weise darstellen, welchen Aufgaben sich Projekte oder Initiativen stellen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken, seine Folgen in den Griff zu bekommen bzw. ein Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken. Den ersten Platz des mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Hessischen Journalistenpreises sichert sich Lea Marie Kläsener, Redakteurin der Fuldaer Zeitung. Sie überzeugte die fachkundige Jury mit ihrer vierteiligen Serie „Klimawandel in der Region“, erschienen vom 24. bis 27. Juli 2019. Sie verbinde in ihrer Serie „mit professionellem Geschick verschiedene journalistische Formen zu einer informativen und zugleich anschaulichen Inspektion der Klimawandels in der osthessischen Region“, lautet die Begründung der Jury. „Stil und Form überzeugen – Lea Marie Kläsener belegt verdient den 1. Platz.“ Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

Rang zwei geht an die beiden TV-Autoren des hr-Fernsehens Daniel Hoh und Holger Barthel. Sie werden für eine vierteilige Serie im Magazin „mex“ (gesendet im August 2019) und einen 45-minütigen Film (gesendet im September 2019) zum Thema „Klimawandel in Hessen – was uns der Hitzesommer kostet“, ausgezeichnet. Ihnen sei es gelungen, begründet die Jury, den Klimawandel in Hessen auf gleichermaßen originelle wie verständliche Weise darzustellen, indem sie dessen Folgen für Hessens Wälder und für die Landwirtschaft, für die Kühlung der Städte und für Schäden durch Starkregen in die Kosten umrechnen, die durch das veränderte Klima anfallen. Die beiden Reporter dürfen sich über 2.000 Euro freuen.

Den dritten Platz und damit 1.000 Euro vergibt die Jury an Egon Koch. Der freiberufliche Autor überzeugte mit seinem Feature „Natur und Mensch im Dauerstress – Wie reagieren auf den Klimawandel?“, gesendet auf hr2-kultur am 16. Juni 2019. Gekonnt nutze er die vielen ästhetischen und dokumentarischen Mittel, die ihm das Hörfunk-Feature bietet. So sei ihm „neben einem aktuellen Feature eine historische Momentaufnahme zu den Risiken des Klimawandels und den Chancen, dessen Folgen zu begrenzen, gelungen“, urteilt die Jury.

Einen Sonderpreis und 1.000 Euro Preisgeld erhält Thomas Stillbauer von der Frankfurter Rundschau. Im Januar 2020 schlossen das Frankfurter Energiereferat und die Leserschaft der Frankfurter Rundschau eine Wette ab: Wer würde binnen eines Monats für mehr CO2-Einsparung sorgen – die Leserinnen und Leser der FR oder die Bürgerinnen und Bürger, welche dem Appell der Klimaschutzagentur folgen? Die Wette entschied die Zeitung für sich und FR-Umweltredakteur Thomas Stillbauer die Vergabe des Sonderpreises im Wettbewerb um den Hessischen Journalistenpreis 2020. Prämiert wird die Idee dieses wohl ein- und erstmaligen publizistischen Projektes. Zudem überzeugten die Vielfalt und die Originalität der journalistischen Formen bei der Realisierung der Klimawette.

Für sein bisheriges Lebenswerk wird Hans-Dieter Hillmoth geehrt. Als ehemaliger Geschäftsführer der Radio/Tele FFH machte er FFH von 1991 an zum Marktführer in Hessen und zweitgrößtem privaten Radiosender Deutschlands. Die Sender HIT RADIO FFH, planet radio und harmony.fm sind seine Erfindungen. „Mit Hans-Dieter Hillmoth ehren wir eine herausragende Persönlichkeit der hessischen Medienlandschaft“, sagt Prof. Dr. Heiner Boehncke. Hans-Dieter Hillmoth habe seinen Beruf gründlich gelernt. Nach einem Volontariat bei den Westfälischen Nachrichten in Münster wurde er dort Redakteur und blieb es bis 1983. Mit dem Fernsehen machte er sich beim Hessischen Rundfunk drei Jahre lang als Redakteur vertraut. Fehlte nur noch das Radio. 1986 bis 1989 war er „Leiter Hörfunk“ beim Münchener Zeitungsverlag, verantwortlich für den Privatsender Charivari. So umfassend gerüstet baute Hans-Dieter Hillmoth seit April 1989 Radio/Tele FFH auf. Von 1991 bis zu seinem Ausstieg am 30. Juni 2019 war er alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Radio/Tele FFH. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro verbunden.

Stifterin des Preises
Die Sparda-Bank Hessen eG ist eine regional verwurzelte Genossenschaftsbank mit langer Tradition und Geschichte in Hessen. Deswegen steht das Geldinstitut mit insgesamt 36 Filialen in Hessen nicht nur für Finanzkompetenz, sondern auch für Hessenkompetenz. Seit Jahren fördert es über seinen Gewinn-Sparverein gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Bildung, Soziales, Sport, Umwelt und Kultur – im Jahr 2020 mit rund 1,6 Millionen Euro.

Kompetent besetzte und erfahrene Jury
Die sechsköpfige Jury besteht aus Knud Zilian (Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes, Landesverband Hessen), Hilmar Börsing (Chefredakteur des Wiesbadener Kuriers a.D.), Werner D‘Inka (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung a.D.), Bascha Mika (Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau a.D.) und Peter Hoffmann (Direktor Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank Hessen). Jury-Vorsitzender ist Prof. Dr. Heiner Boehncke, Literaturwissenschaftler und Autor.

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