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SpardaPresse

Sparda-Bank Hessen steigert operatives Ergebnis um 80 Prozent.

Bilanzpressekonferenz 2010

Zinsergebnis steigt um 30,2 Prozent zum Vorjahr, der Jahresüberschuss um 12,3 Prozent / Hervorragendes Ergebnis im Kreditgeschäft


Die Sparda-Bank Hessen hat bei ihrer Bilanzpressekonferenz wieder beste Zahlen präsentiert. Im Geschäftsjahr 2010 ist es ihr gelungen, das Teilbetriebsergebnis um 79,6 Prozent zu steigern; der Jahresüberschuss stieg auf 11,6 Mio. Euro. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach dem ‚Rekordjahr 2009‘ weiter auf Erfolgskurs sind und somit das beste Ergebnis seit Bestehen der Bank erreicht haben“, sagte Jürgen Weber, Vorsitzender des Vorstandes der Sparda-Bank Hessen eG. Den beachtlichen Zuwachs im operativen Ergebnis begründete Weber mit einem sehr guten Zins- und Provisionsgeschäft.

 

Teilbetriebsergebnis 43,1 Mio. Euro (+79,6%)
Das operative Ergebnis stieg im Geschäftsjahr 2010 von 24,0 Mio. Euro auf 43,1 Mio. Euro – ein Zuwachs von 79,6 Prozent. Motor hierfür waren vor allem das sehr gute Zins- und Provisionsgeschäft.

 

Zinsergebnis 95,4 Mio. Euro (+30,2%)
Ausschlaggebend für den sehr guten Zuwachs waren verschiedene Faktoren: Die Sparda-Bank Hessen profitierte im Jahr 2010 besonders von den Möglichkeiten der Fristentransformation. Ebenso begünstigt wurde das Zinsergebnis von dem Kunden-verhalten, bei Wiederanlagen eher auf kurzfristige Gelder zu setzen: Somit wurde der Zinsaufwand für die Bank gesenkt. Darüber hinaus hat die Sparda-Bank Hessen die günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten am Markt genutzt und Eigenanlagen – stark diversifiziert und in kleinen Tranchen – am Markt gewinnbringend angelegt.

 

Provisionsergebnis 11,9 Mio. Euro (+15,6 %)
In Kooperation mit den Partnern Union Investment, Bausparkasse Schwäbisch Hall, DEVK und TeamBank mit easyCredit ist der Sparda-Bank Hessen ein gutes Provisionsergebnis gelungen. Die Kunden interessierten sich vermehrt wieder für Fonds, Konsumentenkredite und Bausparverträge.

 

Einlagengeschäft: 4,4 Mrd. Euro (+1,7%)
Die Einlagen stiegen im Geschäftsjahr 2010 moderat um 1,7 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro. Im Mittelpunkt des Kundeninteresses standen kurzfristige und sichere Anlagen. Folgerichtig konnte die Sparda-Bank Hessen bei ihren Tagesgeld-Varianten SpardaCash und SpardaIndex erneut gute Zuwächse verzeichnen.

 

Kreditgeschäft: 2,1 Mrd. Euro (+0,3%)
Der Kreditbestand der Sparda-Bank Hessen nahm erstmals seit einigen Jahren leicht zu – die Summe stieg auf 2,1 Mrd. Euro. „Wir sehen hier einen erfreulichen Wendepunkt“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Denn obwohl die Genossenschaftsbank bei den Neufinanzierungen immer erfolgreich war und im Geschäftsjahr 2009 sogar Rekordzahlen präsentierte, ging das Kreditvolumen in den vergangenen Jahren stets leicht zurück. Mehrere Faktoren spielten hier eine Rolle, vor allem aber der Abbau einiger Kredite, die in Kassel vor der Fusion der Sparda-Bank Frankfurt mit der Sparda-Bank Kassel ausgegeben wurden und nach der Fusion nicht mehr zum Portfolio der Sparda-Bank Hessen passten. Zudem vergibt die Bank seit 2004 Konsumentenkredite nicht mehr selbst, sondern vermittelt diese in Form von easyCredit an die TeamBank, so dass sich diese nicht im Kredit-, sondern im Provisionsergebnis niederschlagen.

 

Als „Baufinanzierer Nummer 1“ sieht sich die Sparda-Bank in Hessen und wird auch zunehmend von ihren Kunden so wahrgenommen. Auch in 2010 vertrauten die Sparda-Bank-Kunden auf einen soliden Partner: 321 Mio. Euro Kredite vergab die Bank an Kauf- und Bauwillige. „Das ist das zweitbeste Ergebnis seit der Fusion im Jahre 2004“, sagte Weber.

 

Jahresüberschuss: 11,6 Mio. Euro (+12,3%)
Der Jahresüberschuss nach Bewertung stieg von 10,3 Mio. Euro (2009) auf 11,6 Mio. Euro. „In der mehr als 100-jährigen Geschichte der Sparda-Bank Hessen und ihrer Vorgängerinstitute hat es so eine Erfolgszahl noch nicht gegeben“, berichtete Weber bei der Bilanzpressekonferenz. Den Zuwachs von 12,3 Prozent sieht der Vorstandsvorsitzende in erster Linie im signifikant gestiegenen Zinsergebnis.

 

Bilanzsumme: 5,2 Mrd. Euro (+2,9%)
Die Bilanzsumme der Sparda-Bank Hessen stieg im Geschäftsjahr 2010 weiter auf 5,2 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 2,9 Prozent (148 Mio. Euro). Damit zählt die Sparda-Bank Hessen bundesweit zu den Top 15 im Genossenschaftssektor.

 

Mitgliederzuwachs: +12.599
Erfolgreich verlief im vergangenen Jahr auch die Neukundengewinnung. 12.599 Menschen entschieden sich in 2010, neues Mitglied der Sparda-Bank Hessen zu werden. Der Mitgliederbestand stieg um 2,0 Prozent auf 275.299. Insgesamt betreute das Institut am Jahresende rund 360.000 Kunden, von denen 275.000 Mitglieder sind. Damit ist die Sparda-Bank Hessen weiterhin die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in Hessen.

 

Veränderungen im Filialnetz
Im Geschäftsjahr 2010 eröffnete die Sparda-Bank Hessen in der Landeshauptstadt Wiesbaden eine dritte Filiale. Im Jahr 2011 sollen weitere Filialeröffnungen folgen – etwa im Sparda-Bank-Hessen-Stadion in Offenbach. Ebenso im Blick sind weitere Standorte in Frankfurt und Wiesbaden.

 

Die Bank für Hessen
Die Sparda-Bank Hessen engagiert sich in vielerlei Hinsicht für die hessischen Bürger: Sie fördert jährlich Vereine und Organisationen in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Sport. Im Jahre 2010 spendete das Geldinstitut rund 1,2 Millionen Euro aus den Mitteln seines Gewinn-Sparvereins für etwa 450 Projekte.

 

„Hessen ist unsere Heimat und deswegen möchten wir auch hier unser Geld ausgeben – zum Wohle der Gesellschaft und zur Stärkung der regionalen Identität“, sagte Jürgen Weber. Als Beispiel nannte er das umfassende Sport-Engagement der Sparda-Bank Hessen in Offenbach. Dort wird in den kommenden Monaten das Stadion am Bieberer Berg in eine moderne zweitligafähige Sportstätte verwandelt. Dieses neue Stadion trägt den Namen „Sparda-Bank-Hessen-Stadion“. Als Top-Partner der Offenbacher Kickers unterstützt die Genossenschaftsbank zudem einen traditionsreichen Verein, der weit über die Grenzen Hessens positive Strahlkraft hat. Mit der baldigen Filialeröffnung ist die Sparda-Bank nicht nur Namensgeber und Top-Partner, sondern auch noch Mieter im Stadion.

 

Weiteres Engagement zeigte die Sparda-Bank Hessen im Bereich der Feuerwehr. Zum zweiten Mal vergab sie 2010 den mit 6.000 Euro dotierten Hessischen Feuerwehrpreis zusammen mit dem Innenminister des Landes Hessen. Den Preis hatte die Bank 2009 zusammen mit dem Landesfeuerwehrverband ins Leben gerufen, um die Freiwilligenarbeit der Feuerwehrleute zu unterstützen und mehr ins öffentliche Licht zu rücken. Mit einem ähnlichen Preis, dem Hessischen Journalistenpreis, zeichnet die Genossenschaftsbank schon seit fünf Jahren Redakteure aus, die in besonders interessanten Beiträgen die Vielfalt und Identität des Landes Hessen darstellen.

 

Zukunftsvision
„DIE Bank für Hessen zu sein“ – ist das erklärte Ziel des Vorstandes der Sparda-Bank Hessen in den kommenden Jahren. Gemeinsam mit den mehr als 684 Mitarbeitern des Konzerns wolle man diese Herausforderung angehen und dabei auch bislang ungewohntes Terrain betreten.

 

Ein Beispiel: „Die Sparda-Studie hat uns gezeigt, dass es noch Lücken beim Finanzwissen unserer Kinder und Jugendlichen gibt“, so Weber. „Wir als Bank sehen darin einen klaren Auftrag: Wir werden eine Bildungsinitiative starten, um den „jungen Hessen“ zu zeigen, wie man verantwortungsbewusst mit Geld umgeht. Damit entsprechen wir der Vorstellung von rund 80% der Eltern, die sich einen werteorientierten Finanzpartner an der Seite ihrer Kinder wünschen – eine Bank, die
zuverlässig ist und fair.“

 

Dass Kunden die Arbeit und Werteorientierung ihrer Sparda-Bank schätzen, beweisen sie regelmäßig: 2010 kürten sie ihr Institut zum 18. Mal in Folge beim Kundenmonitor Deutschland zur „Bank mit den zufriedensten Kunden“. Zudem wählten die Hessen bei einer Umfrage des Wirtschaftsmagazins „€uro“ die Sparda-Bank Hessen zur „Beliebtesten Regionalbank in Hessen.“

Die Bilanzpressekonferenz

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